Installation aus 111 maskierten Schaufensterfiguren

Bisherige Stationen der Installation: (Bitte gewünschte Stadt anklicken)
Alfter (Campus 1 + Campus 2), Alfter (Campus 1 Bildhauerwiese), Berlin (Reichstag + div. Hotspots), Bochum (Dr.-Ruer-Platz), Bonn (Münsterplatz), Bonn (Kult41), Bonn (Rheinaue + Hotspot Bundeskunsthalle/ Kunstmuseum Bonn), Düsseldorf (Burgplatz), Hamburg (Landungsbrücken + Jungfernstieg), Köln (Domplatte), Wolfsburg (VW-Werke/ Hbf.), Wuppertal (Berliner Platz | Schwebebahn | Laurentiusplatz)

Aktuelle Station:
06.06.2020 Bonn (Münsterplatz) – Teil-Installation für die Interessengemeinschaft Niere am Tag der Organspende von 10:00h bis ca. 16:00h
06.06.2020 Nürnberg (Jakobsplatz) von 10:00h bis 18:00h

Nächsten Stationen:
13.06.2020 Stuttgart (Kleiner Schloßplatz) von 10:00h bis 18:00h
13.06.-28.06.2020 Köln (co/Atelier, Sechzigerstr. 57) – Jeweils an den drei Wochenenden – Teil-Installation zur Corona-Ausstellung (Gemeinschaftsausstellung)
27.06.2020 Brühl (Kornkammer) von 10:00h bis 18:00h

In Planung befindliche Stationen (noch nicht feststehend):
München hat eine Aufstellung der Installation vorerst untersagt! Ich bleibe am Ball 😉
Essen hat eine Aufstellung der Installation vorerst untersagt! Ich bleibe auch hier am Ball 😉
20.06.2020 Dortmund (Friedensplatz) von 10:00h bis 18:00h
24.06.2020 Hannover (Am Markte) von 10:00h bis 18:00h
04.07.2020 Leipzig (Augustusplatz) von 10:00h bis 18:00h
Dresden (Altmarkt)

Aktuelle Presseberichte (Hier klicken)

(Zuletzt aktualisiert am 2020-05-29)

Hier entlang geht es zur Presse-Seite mit frei nutzbaren Pressefotos zur Installation

Beschreibung der Installation:

Ein winziges Virus, tausend Mal dünner als ein menschliches Haar, hat geschafft, wovon die Großen und Mächtigen dieser Welt so gerne träumen: Es beherrscht alle Gedanken. Ausnahmslos.

Niemand, egal aus welcher Bevölkerungsschicht, egal ob Jung oder Alt, kommt in diesen Tagen am Thema „Corona“ vorbei. Es verfolgt uns rund um die Uhr, bis in den Traum. Ein tödlicher Equalizer, der die Menschen gedanklich gleichschaltet und auf nie gekannte Art vereint in ihrer Angst, ihren Verlusten, ihrer Einsamkeit und Not.

Die Installation „It is like it is“ macht das Unfassbare fassbar.  Schaufensterpuppen, zu Beginn des Jahres noch in den Auslagen der Geschäfte die überbordende Fülle lebensbejahender, bunter Kleidung präsentierend, stehen nun einförmig beieinander, nur noch unterscheidbar in ihrer Körpergröße und umgeben von einer Aura der Hoffnungslosigkeit.

Rotweißes Flatterband dokumentiert die unüberwindbare Trennung, die das momentan eingeschränkte Leben und die Beschneidung der Grundrechte aller Menschen mit sich bringen. Eine vertraute Gemeinschaft wird aufgelöst in eine Herde aus Individuen, alle separiert, und ein jeder sich sehnend nach vertrauter Nähe.

„It is like it is“ zeigt auf berührende Weise den hohen Stellenwert der Kunst. Schon im Alltag wichtig und wertvoll, ist sie gerade jetzt ein kostbares Element im Überlebenskampf der Gesellschaft. Denn sie verbindet, wo keine Verbindung mehr besteht, und sie stärkt unsere Zuversicht, weil sie sichtbar macht, was als gesichtsloser, düsterer Spuk durch unsere Gedanken geistert.