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Pressefotos zur Installation „It is like it is“ 2020

Installation aus 111 maskierten Schaufensterfiguren

Ein winziges Virus, zwanzigtausend Mal dünner als ein menschliches Haar, hat geschafft, wovon die Großen und Mächtigen dieser Welt so gerne träumen: Es beherrscht alle Medien. Ausnahmslos.

Niemand, egal aus welcher Bevölkerungsschicht, egal ob Jung oder Alt, kommt in diesen Tagen am Thema „Corona“ vorbei. Es verfolgt uns rund um die Uhr, bis in den Traum. Ein tödlicher Equalizer, der die Menschen gleichschaltet und auf nie gekannte Art vereint in ihrer Angst, ihren Verlusten, ihrer Einsamkeit und Not.

Die Installation „It is like it is“ macht das Unfassbare fassbar.  Schaufensterpuppen, zu Beginn des Jahres noch in den Auslagen der Geschäfte die überbordende Fülle lebensbejahender, bunter Kleidung präsentierend, stehen nun einförmig beieinander, nur noch unterscheidbar in ihrer Körpergröße und umgeben von einer Aura der Hoffnungslosigkeit.

Rotweißes Flatterband dokumentiert die unüberwindbare Trennung, die das momentan eingeschränkte Leben und die notwendige Beschneidung der Grundrechte aller Menschen mit sich bringen. Eine vertraute Gemeinschaft wird aufgelöst in eine Herde aus Individuen, alle separiert, und ein jeder sich sehnend nach vertrauter Nähe.

„It is like it is“ zeigt auf berührende Weise den hohen Stellenwert der Kunst. Schon im Alltag wichtig und wertvoll, ist sie gerade jetzt ein kostbares Element im Überlebenskampf der Gesellschaft. Denn sie verbindet, wo keine Verbindung mehr besteht, und sie stärkt unsere Zuversicht, weil sie sichtbar macht, was als gesichtsloser, düsterer Spuk durch unsere Gedanken geistert.

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Installation of 111 masked mannequins

A tiny virus, a twenty thousand times thinner than a human hair, has done what the great and powerful of this world like to dream of: it dominates all thoughts. Without exception.

Nobody, no matter from which social class, no matter whether young or old, can avoid the topic of „Corona“ these days. It haunts us all the time, right into our dreams. A deadly equalizer that brings people in line and unites them in a way never seen before. In their fear, their losses, their loneliness and need.

The installation „It is like it is“ makes the incomprehensible tangible. Mannequins, at the beginning of the year still displaying the exuberant abundance of life-affirming, colorful clothing in the shop windows, are now standing together, only distinguishable in size and surrounded by an aura of hopelessness.

Red and white fluttering tape documents the insurmountable separation that the currently restricted life and the curtailment of fundamental rights of all people bring. A familiar community is broken down into a herd of individuals, all separated, and each yearning for familiar intimacy.

“It is like it is” shows in a touching way the high status of art. Already important and valuable in everyday life, it is a valuable element in the struggle for survival of society right now. Because it connects where there is no longer a connection, and it strengthens our confidence because it makes visible what is haunting our thoughts as a faceless, dark ghost.

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